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09
Dezember
2020

»Earwig and the Witch« - Ghiblis erster CG-Spielfilm in Trailer vorgestellt

geschrieben von 

Inspiriert von seiner Arbeit an »Ronja Räubertochter« bei Polygon Pictures wagt sich Goro Miyazaki an ein neues Kapitel in der Geschichte der Kultschmiede.

NHK veröffentlichte vergangene Woche Dienstag das erste Promo-Video zu Studio Ghiblis erstem CG-Spielfilm »Earwig and the Witch« – im Japanischen »Aya to Majo« –, der das gleichnamigen Kinderbuch der verstorbenen Autorin Diana Wynne Jones (»Das wandelnde Schloss«) adaptiert. Der 82-minütige Spielfilm wird am 30. Dezember um 19.30 Uhr beim japanischen Fernsehsender NHK General erstmals gezeigt. Im Rahmen der Filmfestspiele Cannes wurde er bereits als Teil der offiziellen Auswahl 2020 bekannt gegeben. Eine deutsche Veröffentlichung wurde bislang noch nicht angekündigt.

Goro Miyazaki (»Die Chroniken von Erdsee«, »Der Mohnblumenberg«) führt bei Ghiblis ersten 3D-CGI-Spielfilm die Regie. Sein Vater und Studio-Mitbegründer Hayao Miyazaki wird für die Planung und Ausarbeitung des Projekts geführt. Studio-Ghibli-Mitbegründer Toshio Suzuki ist der Produzent des Films.

Keiko Niwa (»Die Chroniken von Erdsee«, »Erinnerungen an Marnie«) sowie Emi Gunji (Assistenzregie: »Der Mohnblumenberg«) schreiben das Drehbuch, während Katsuya Kondo (»Kikis kleiner Lieferservice«, »Der Mohnblumenberg«) die Charakterdesigns von der Illustratorin der japanischen Romanausgabe Miho Satake (»Kikis kleiner Lieferservice«) für die Animation umsetzt. Des Weiteren fungiert Yukinori Nakamura (»Boro the Caterpillar«, »Expelled from Paradise«) als CG-Supervisor. Yukinori Nakamura Satoshi Takebe (»Der Mohnblumenberg«) komponiert den Soundtrack.

Darum geht es:

Nicht jeder Waise würde es gefallen, im Sankt-Morwald-Waisenhaus aufzuwachsen, doch Earwig steht voll drauf. Alles tanzt nach ihrer Pfeife – so war das schon, seit man sie als Baby an der Türschwelle des Waisenhauses gefunden hat. All das soll sich ändern, als Bella Yaga und Mandrake getarnt als potenzielle Pflegeeltern Sankt Morwald einen Besuch abstatten. So findet Earwig sich in einem geheimnisvollen Haus wieder voller unsichtbarer Räume, Tränke, Zauberbücher und Magie, wo man hinsieht. Die meisten Kinder würden vor Furcht sofort die Flucht ergreifen … doch Earwig nicht. Mit etwas Grips und der Hilfe einer sprechenden Katze zeigt sie ihnen, wer hier der Boss ist.

eigene Übersetzung

(Quelle: ANN)

Dimbula

Dimbula kriegt in der Woche so einiges gestemmt, wenn er gerade nicht Nisioisin liest, japanischen Rap hört oder Final Fantasy zockt.

Webseite: twitter.com/ItsDimbula

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