20
December

Ex-Ghibli-Mitarbeiter bei Studio Ponoc enthüllen ersten Film

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Als Hayao Miyazaki mit seinem Ruhestand auch das temporäre Ende von Ghibli als Filmmacher bekanntgab, war das Geschrei groß. Ein ehemaliger Mitarbeiter gründete daraufhin Studio Ponoc.

Studio Ponoc, ein vom ehemaligen Ghibli-Produzenten Yoshiaki Nishimura gegründetes Animationsstudio, kündigte am Donnerstag seinen ersten vollwertige Animefilm Mary and the Witch's Flower (Mary to Majo no Hana) an. Dieser soll im Sommer 2017 anlaufen und basiert auf Mary Stewarts Kinderbuch Der verhexte Besen aus dem Jahr 1971.

Die Regie übernimmt dabei Hiromasa Yonebayashi (Arrietty, Erinnerungen an Marnie), der ebenfalls zusammen mit Riko Sakaguchi (Die Legende der Prinzessin Kaguya) das Skript schreibt. Außerdem wird Takatsugu Muramatsu (Erinnerungen an Marnie) als Musikkomponist für den Film gelistet. Sowohl Nishimura als Produzent als auch viele andere ehemalige Ghibli-Mitarbeiter sind an dem Projekt beteiligt.

Nachdem Nishimura Studio Ghibli Ende 2014 mit Yonebayashi verließ, gründete der Produzent am 15. April 2015 Studio Ponoc. Benannt nach dem kroatischen Wort für Mitternacht soll es für den Neuanfang stehen. Zuvor sagte Yonebayashi, sein nächster Film solle das genaue Gegenteil von Erinnerungen an Marnie werden.

2015 trat Studio Ponoc mit Anime-Werbungen für die West Japan Railway Company (JR West) in Erscheinung. Die Regie dabei führte Ghibli-Veteran Yoshiyuki Momose (Key-Animator: Porco Rosso, Chihiros Reise ins Zauberland, Die Chroniken von Erdsee) für das Neustudio.

Davon handelt das Original:

Es ist die schwarze Katze Tib, die Mary zu einer seltsamen Blume im Wald führt. Als sie kurz darauf einen kleinen Besen entdeckt, ist sie erstaunt und handelt sogleich. Doch bevor sie überhaupt realisiert, was um sie herum passiert, bringt er sie über Baumwipfel und Wolken bis zum Endor-Kolleg, wo „alle Prüfungen von einem kompetenten Team vollausgebildeter Hexen betreut werden“. Hier bietet sich dem Mädchen ein Anblick, der auf schreckliche Transformationsexperimente hindeutet – deformierte und mutierte Tiere gefangen in Käfigen. Fern von dem Ort, von dem sie ursprünglich abgehoben ist, muss sie jedenfalls feststellen, dass Tib auch gefangengenommen wurde. Also macht sie sich am nächsten Tag auf zu dem Kolleg und befreit die Tiere. Doch nicht, ohne dass die Rektorin Fraulein Mumblechook und ihr Kollege Doktor Dee es bemerken. Sie schafft es zwar zu entkommen, aber das böse Duo ist ihr dicht auf den Fersen.

(Quelle: ANN)

Dimbula

Dimbula kriegt in der Woche so einiges gestemmt, wenn er gerade nicht Nisioisin liest, japanischen Rap hört oder Final Fantasy zockt.

Website: twitter.com/ItsDimbula

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